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Rasen düngen im Frühjahr – Ein kurzer Ratgeber

Rasen düngen im Frühjahr
Egal wie groß der Garten ist: Der Rasen benötigt in den ersten warmen Wochen des Jahres eine Frühjahrskur. Die ersten Schritte dabei sind das Mähen, das Vertikutieren und das Ausbringen von Dünger. Anschließend kann der Rasen bei Bedarf auch ein wenig gekalkt werden. Den Rasen düngen im Frühjahr macht sich grundsätzlich bezahlt. Doch für eine optimale Düngung sind mehrere Faktoren zu berücksichtigen. Wie hart und wie lang war der Winter? War es in der lichtarmen Periode des Jahres sehr kalt oder eher mild? Auch die Schneemenge und Minustemperaturen nehmen auf den Zeitpunkt Einfluss, wann der Gartenbesitzer mit dem Mähen und mit dem Düngen am besten beginnen kann bzw. sollte.

So wird die Grünfläche zum Blickfang


Den Rasen düngen im Frühjahr kommt immer erst dann infrage, wenn im beginnenden Lenz nicht mehr mit einer längeren Frostphase zu rechnen ist. Die Rasenfläche braucht nach der kalten Jahreszeit eine intensive Pflege. Dabei ist der ideale Zeitpunkt zum Mähen, Vertikutieren und Düngen sowie auch zum Nachsäen von höchster Relevanz. Denn die Rasenflächen sind häufig nach den kalten Monaten verdichtet und strapaziert. Grund dafür ist die permanente Nässe, aber auch die Schneelast. In den Grünflächen setzen sich Verfilzungen und Moos fest, sodass der Rasen kaum bzw. nur spärlich Luft zum Atmen hat. An manchen Stellen können sich auch braun verfärbte Flecken zeigen, wobei es sich durchaus um Schneeschimmel handeln kann.

Rasenpflege im Frühling


Bevor der Gartenbesitzer seinen Rasen düngt, sollte er die Grünfläche fit machen. Ende März oder Anfang April kann bei Bedarf das erste Mal der Rasen gemäht werden. Wurde der Rasen spät im Herbst noch abgemäht, dann sollte man darauf entweder ganz verzichten oder den Schnitt nicht zu kurz ansetzen. Bereits nach einer guten Woche kann ein zweiter Mähdurchgang erfolgen. Kurze Zeit später kann der Rasenpfleger vertikutieren, entweder per Hand oder mithilfe einer Maschine. Es ist von Vorteil, wenn der Gartenbesitzer sofort mit dem Ausbessern der kahlen Stellen im Rasen beginnt. Regelmäßiges Gießen mit Maß und Ziel kurbelt die Erde unter dem Rasen richtig an. Rasen düngen im Frühjahr bedeutet stets das Ausbringen eines Langzeitdüngers.

Rasen düngen im Frühjahr lohnt sich immer


Die Rasenpflege in den ersten warmen Wochen kann durch das Düngen weitgehend unterstützt werden. Es gibt im Jahr zwei geeignete Zeitpunkte, um die herrliche Grünfläche rund ums Wohnobjekt zu düngen, und das sind der Frühling und der Herbst. Der lange Winter sorgt in vielen Fällen dafür, dass der Rasen im Frühjahr schnell hellgrün und fad wird. Besonders im Frühjahr ist der Rasen für den eingebrachten Dünger dankbar, denn in der Phase nach der kalten Zeit brauchen die Gräser Unterstützung, um wieder prachtvoll ergrünen zu können. Doch erst ab 15 Grad Außentemperatur ist der Rasen überhaupt fähig, mit der aktiven Aufnahme von Nährstoffen zu beginnen. Rasen düngen im Frühjahr startet in der Regel dann, wenn die Sonnenstrahlen kräftiger werden. Der passende Rasendünger in dieser Zeit sind Langzeitdünger, Eisensulfat und Rasenkalkmischungen. Für den richtigen pH-Wert sorgt der Kalk, für den Boden ist dieser Wert enorm wichtig. Zudem können Unkraut und Moose den Kalk nicht leiden. Durch den geeigneten Dünger erhält der Rasen die essenziellen Nährstoffe, wodurch er von neuem richtig kräftig austreiben kann. Der Langzeiteffekt der Frühjahrsdüngung sorgt dafür, dass an die Grünfläche erst nach und nach die Wirkstoffe übergehen. Deshalb braucht der Gartenbesitzer den Rasen dann – wenn überhaupt – erst wieder im Sommer zu düngen.

Im Frühjahr leidet der Rasen unter Nährstoffmangel


Nach dem Winter kann es durchaus vorkommen, dass der Boden arg an Nährstoffmangel leidet. Eine frühe Düngung ist somit für den Rasen besonders wichtig. Den Rasen düngen im Frühjahr bedeutet, ihm in gewisser Weise unter die Arme zu greifen. Denn er hat nicht nur unter Frost und Schnee gelitten, sondern auch seine Reserven fast zur Gänze verbraucht. Der Rasen erlangt umso schneller wieder seine Vitalität, Farbe und Struktur, je eher er gedüngt wird. Die Gräser sind im Gegensatz zu allen anderen Pflanzen bereits ab acht Grad Celsius wieder in der Lage, gewisse Nährstoffe aufzunehmen. Für das Wachstum sind Stickstoffpräparate wichtig.

Damit der Rasen auch imstande ist, die Nährstoffe korrekt aufzunehmen, ist eine vorab erfolgte Rasenpflege unerlässlich. Dazu genügt es vollkommen, den Rasen aufzulockern, eine harte Laubharke ist dafür am besten geeignet. Der Rasen wird belüftet und es kann eventuelles Geäst und Laub beseitigt werden. Die Auflockerung ist wichtig, damit genügend Luft an die vorhandene Grasnarbe gebracht wird. Den Rasen düngen im Frühjahr ist von großer Bedeutung, denn für eine gute Rasenbildung muss die Bodengrundversorgung stimmen.

Wann und warum sollte der Rasen gedüngt werden?


Maximal zwei Rasendüngungen benötigt ein wenig strapazierter Rasen, die Düngungen erfolgen zu Beginn und am Ende der Vegetationsphase. Wird der Rasen von Kindern oder Haustieren stark strapaziert, kann er problemlos auch bis zu vier Mal pro Jahr mit Dünger versorgt werden.


Rasen düngen im Frühjahr ist immer auch abhängig von den vorherrschenden Witterungsverhältnissen. Der Stand der Gartenpflege ist zu diesem Zeitpunkt mitentscheidend. Damit das Graswachstum richtig gut angeregt wird, werden im Frühjahr meist Rasendüngungen vorgenommen, die stickstoffbasiert sind. Erst in der zweiten Phase der Rasendüngung, ab Mitte Mai bis zum Sommerbeginn, erfolgt im Normalfall eine kaliumbetonte Düngung. Diese Düngung soll den Rasen stärken gegen die sommerliche Trockenheit.

Für eine gesunde Rasenfläche ist es notwendig, adäquate Grundbedingungen zu schaffen. Erst dann erzielt der Dünger unter der Rasenoberfläche den optimalen Wirkungsgrad. Die Bodengrundversorgung ist stets anzustreben, dafür kann der Gartenfreund Bodenstarter und/oder Kalk streuen. Pro Quadratmeter sollten dem Rasen im Frühjahr circa 30 bis 50 Gramm zugefügt werden. Die verschiedenen natürlichen Wirkstoffkomponenten des Bodenstarters erhöhen im Boden die biologische Aktivität.

Der Bodenstarter ist zudem verantwortlich dafür, dass der pH-Wert reguliert wird und dass die Nährstoffverfügbarkeit im Erdreich erhöht wird. Er enthält Bakterien, die Stickstoff bindend sind. Dadurch wird das Bodenleben gefördert und es steigert sich die Wurzelbildung. Rasen düngen im Frühjahr lohnt sich besonders dann, wenn die mineralischen und feststofflichen Dünger mit einem Streuwagen ausgebracht werden. Das sorgt für eine gute sowie gleichmäßige Verteilung des Düngemittels. In den Abendstunden sollte vornehmlich dann gedüngt werden, wenn für den nächsten Tag Niederschläge angekündigt werden. Der Dünger sollte wenn möglich nicht auf dem Rasen liegen bleiben, vor allem dann nicht, wenn Sonnenstrahlen die Grasoberfläche erhitzen. Kommt kein Regen vom Himmel, dann ist es ratsam, am Tag nach der Düngerausbringung mit dem Gartenschlauch ein wenig nachzuhelfen.

Beim Rasen düngen im Frühjahr ist sowohl die Art der Ausbringung als auch die Menge des Düngers mitentscheidend, wie sich der Rasen in der Vegetationsperiode entwickelt. Die richtige Verteilung der Düngemittel kann via Hand oder mit einem Schleuder- oder Walzenstreuer erfolgen. Es ist für den Gartenbesitzer hierbei darauf zu achten, dass es zu keiner Überdüngung und zu keiner Überlappung kommt.

Damit das Erscheinungsbild gleichmäßig wird, sollte der Rasen mit der errechneten Düngergabe in zwei Teilen gestreut werden. Im Schachbrettmuster kann der erste Teil der Düngergabe längs ausgebracht werden und der zweite Teil der Düngermenge quer dazu.

Rasen düngen im Frühjahr auf der Basis einer Bodenanalyse


Eine Bodenanalyse kostet zwischen 40 und 60 Euro. Die Beschaffenheit und die Qualität des Bodens werden hierbei exakt festgestellt. Für die Wahl des richtigen Düngers ist die Bodenanalyse durchaus hilfreich. Einige Punkte sollten bei der Analyse des Bodens unbedingt abgeklärt werden. Für den Stoffwechsel und für das Wachstum der Grashalme ist Phosphor verantwortlich. Das Eisen gibt dem Rasen die satte Grünfärbung. Der Stickstoff sorgt für kräftige Blätter und optimiert das Wachstum. Zink und Calcium sollten ebenso genügend vorhanden sein. Die richtige Pflege und eine ausgewogene Düngung sind der Garant für einen prächtigen Rasen. Nur schön gepflegte Grünflächen sind für jeden Betrachter ein wahrer Hingucker.


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